On Past Injuries

When I`m out and about, I`m listening to the “Thinking allowed“-Podcasts at the moment, and yesterday, I stumbled upon an episode about football and domestic violence. Apparently, there tends to be more domestic abuse when the perpetrator`s team has an unexpected (this seems important!) win or defeat, and women who escaped such a relationship say to this day, they cannot stand anything to do with football, even if they were once very fond of it themselves.

I always thought I was the only one who, once hurt with our around something, cannot face this something again without unpleasant memories intruding and spoiling what would otherwise be a pleasant experience, and I always felt childish and unreasonable for this.

It`s still a job in progress, and I often need to work really hard to disconnect say, Christmas from certain memories I have around it. Still, I often become what others think of as unduly upset about seemingly trivial matters.

After a longish phase of reading psychology and therapy, I now realise that me being upset is never about the incident itself but always about my feelings about it, and my feelings are still stuck in the past. While I cannot change the past and not always the current incident or situation in question either, I can always try to change my feelings, at least a little bit.

What helps is asking myself the following questions:

  1. Would I be as upset if there wasn`t a connection to past injuries? (other people, other places, etc)
  2. Could I imagine others (I have a small list of names I add here, ranging from people I admire to people who are most like me) becoming upset if they were in my situation? How would they feel and act?
  3. How would I feel if this had happened to someone else, and they were telling me they were as upset as I am? Would I be upset for them? What would I think, feel and say to them?

All these questions force me to take a step back and see that my feelings are really still about the past, and not the present incident. And while that`s not always enough to ease the pain, at least it prevents me from lashing out at people in the present who often have nothing to do with the past injury (or wouldn`t necessarily be aware of the connection).

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16 thoughts on “On Past Injuries

  1. walock1996 says:

    I like the 4 questions you’ve derived. We need to get this out there to other girls!
    Girls in general are more caring and just do too much, expecting the same in return which rarely ever happens.

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    • culbia says:

      Yes, that`ll be me to a T, which is why get hurt and upset again and again and then even enter into arguments with people when I say they have upset me. They don`t understand because they`re taking things much less serious than me… But I`m working on it, and I`m making slow progress… 🙂

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  2. sternenkratzer says:

    Die vier Fragen finde ich klasse, ich glaube ich werde sie mir ihn ähnlicher Form auch aneignen. Ich kenne das auch (wahrscheinlich jeder), dass man in einer Situation plötzlich stinksauer/ wütend/ traurig ist … und man weiß eigentlich gar nicht so genau woher das kommt und wenn man dann länger drüber nachdenkt, dann fällt oft auf, dass es gar nicht so viel mit dem aktuellen Anlass zu tun hat.
    Danke für den tollen Eintrag.

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    • culbia says:

      Fuehlen tu ich immer noch oft so, aber was ich selber schlimm finde, ist dass ich dann auch oft entsprechend reagiere und das die Menschen in der Gegenwart natuerlich gar nicht verstehn.

      Ein gutes Beispiel ist z. B. wie ich vor ein paar Wochen mit meiner Freundin Kaffee trinken war. Ich zahlte alles auf Karte, und sie drueckte mir £10.oo in die Hand. Unmittelbar danach gebot sie zur Eile (gerechtfertigt, ich musste arbeiten) und erst im Bus stellte ich fest dass sie eigentlich fuer £12.70 gespeist hatte. Und es war das vierte Mal in drei oder vier Monaten (wenn auch immer andere Personen und Umstaende) dass ich fuer andere mitbezahlt habe. Bei ihr konnte ich das gut sagen, aber je nach dem wer es gewesen ist, haette es vielleicht nicht immer gepasst und ich mich ewig weiter geaergert.

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  3. weltbeobachterin says:

    selbst bei Kleinigkeiten merke ich, dass nur ein Stichwort genügt um mich zu verletzen. nur weil eine Situation mich an eine längst vergangene Erinnert. Irgendwie lähmt es, wenn man versucht diese Situation auszuweichen. Mir hilft, dass ich es Analyse und mich fürs nächste mal vorbereite.

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    • culbia says:

      Ja, bei mir sind es auch oft nur Stichworte. So hab ich z. B. eine Erinnerung um Stachelbeeren, die ich momentan taeglich esse, da im eigenen Garten. Klar und deutlich kann ich sehen was sich in meinem Kopf abspielt, aber die Erinnerung bleibt und ich muss mich in dem Fall wohl damit zufrieden geben dass ich sie esse ohne mir den Tag zu verderben. Aber erklaer mal einem dass Stachelbeeren sowas wirklich koennen.

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  4. Wendy says:

    Weißt Du, was ich an Dir wirklich bewundere – daß Du bereit bist, zu reflektieren. Nein – ich finde weder alles gut, was Du tust, noch haben wir die gleiche Meinung zu manchen Dingen – und manchmal kann ich Dir so gar nicht folgen, weil ich völlig anders handeln würde.
    Aber – Du bist unbedingt bereit, Dich selbst in Frage zu stellen und an Dir zu arbeiten.
    Wie erfolgreich man bei sowas ist, ist an diesem Punkt auch irrelevant. Du fragst Dich aber – ist es die Umwelt, die etwas bewirkt oder bin ich es, die das Gefühl bewirkt.

    Was Du beschreibst, kenne ich allerdings auch – Dinge, die einen aufgrund persönlicher Erfahrungen in die Luft gehen lassen oder einen Streit provozieren oder einen tief verletzt zurücklassen – bei denen jemand anders dann sagt “was war DAS denn jetzt”.

    Kennt vermutlich jeder. Und bis zu einem gewissen Maß sicher keine Katastrophe – man ist immer die “Menge der eigenen Erfahrungen”. Aber wenn es zur Belastung wird, sollte man diese Zusammenhänge aufdröseln – für´s eigene Seelenheil.

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    • culbia says:

      Dieser Kommentar liest sich wirklich nicht wie ein Kompliment. Du sagst nicht dass Du mich fuer was bewunderst – was Du sagst ist dass ich unheimlich oft falsch liege und dass Du es gut findest dass ich wenigstens ueberlege und den Fehler bei mir suche.

      Idealerweise finde ich, sollte man ueber sowas reden koennen, aber man geniert sich oft, hat Angst dass andere meinen man stelle sich an. Mein Opa (vaeterlicherseits) ist immer total ausgerastet wenn meine Oma ihm Brot vorgesetzt hat das nicht mehr ganz frisch war. Meine Mutter fand das immer schlimm (besonders da ihn jeder gewaehren liess), dann erklaerte ihr mein Vater dass er in Kriegsgefangenschaft war und dort oft Wochen lang nur Wasser und altes Brot bekam. Als er entlassen wurde, wollte er nie wieder altes Brot essen. So erklaert versteht das jeder, aber selber hat er nicht drueber geredet. Er wollte von seiner Zeit in Finland nichts mehr wissen, aber hartes Brot brachte es ihm jedes Mal wieder zurueck.

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      • Wendy says:

        Du solltest meinen Kommentar genau so lesen, wie ich ihn geschrieben habe. Und zwar als Kompliment. Denn das ist er. Wenn Du das anders verstehst, ist das tatsächlich ein Fall, Dir genau diese 4 Fragen zu stellen.
        Ich sage GENAU, daß ich Deine Fähigkeit zur Reflektion und zum Hinterfragen bewundere.
        Tatsächlich BIN ich nicht immer einer Meinung mit Dir – dazu sind wir charakterlich auch zu verschieden. Ob etwas richtig oder falsch ist – das bewerte ich gar nicht. Denn was für mich richtig ist, kann für jemand anderen völlig falsch sein.

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